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Solidarität mit Eren Keskin
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Frauen-Solidaritätsnetz für Eren Keskin
Da die Gewalt gegen die Frauen in der Welt, auch in der Türkei, brennend andauert, erheben Frauen unermüdlich ihre Stimme gegen diese Gewalt.
Eren Keskin, die das Projekt „Rechtshilfebüro zur Unterstützung von Frauen, die in Gewahrsam sexuelle Belästigung und Vergewaltigung erlitten haben“ ins Leben gerufen hat, stellte in Köln bei einer Podiumsdiskussion „Frauenrecht ist Menschenrecht“ ihre im Projekt erhobenen Daten vor und berichtete über vom Staat ausgehende sexuelle Gewalt. Aufgrund dieser Rede
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Wir, die Unterzeichnenden des unten folgenden Textes, protestieren dagegen, dass die Rechtsanwältin Eren Keskin aufgrund der Veröffentlichung von Erhebungen, die sie in dem „Rechtshilfebüro zur Unterstützung von Frauen, die in Gewahrsam sexuelle Belästigung und Vergewaltigung erlitten haben“ wegen Beleidigung des türkischen Militärs angeklagt und zu zehn Monaten Haft verurteilt wurde.
- Wir protestieren gegen dieses Urteil. Wir fordern, alle juristischen Verbote gegen die Meinungsfreiheit aufzuheben.
- Wir fordern, dass jede Art von Arbeit und Veröffentlichung über Gewalt gegen Frauen möglich ist.
- Die in dem Projekt „Rechtshilfebüro zur Unterstützung von Frauen, die in Gewahrsam sexuelle Belästigung und Vergewaltigung erlitten haben“ gesammelten Daten müssen von offizieller Seite voller Respekt wahrgenommen werden. Die wegen Belästigung und Vergewaltigung Beschuldigten müssen bestraft werden und die betroffenen Frauen, Opfer dieser sexuellen Gewalt, müssen umfassend entschädigt werden.
- Wir rufen die Richter des Kassationsgerichts auf, unter Beachtung der Menschenrechte, von Demokratie und Meinungsfreiheit das Urteil gegen die Anwältin Eren Keskin aufzuheben.
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| 1 YTL für Frauen und Menschenrechte!!! |
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Wenn der Kassationsgerichtshof das Urteil, womit die Meinungsfreiheit bestraft wird, bestätigen sollte, werden die 6000 YTL ( =neue türkischen Lira) als Summe überwiesen. Wenn aber der Kassationsgerichtshof das Urteil nicht bestätigt, wird das Geld an den IHD (Institute für Menschensrechte)überwiesen.
Wer sich an dieser Kampagne beteiligen will, kann sich an alle IHD-Büros wenden.
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erenkeskinedestek@gmail.com
Tel&Fax: 0 212 245 45 93 – 0212 245 45 94
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